Ars AeternaDavid Sirbiladze

Budget

Was kostet eine Auftragsskulptur? Budget & Investition

Eine der häufigsten Fragen zu Beginn einer Auftragsarbeit betrifft das Budget. Diese Seite nennt bewusst keine Preislisten oder Pauschalbeträge – dafür sind die Werke von David Sirbiladze zu unterschiedlich. Stattdessen erklärt sie, welche Faktoren den Preis bestimmen und wie sich daraus ein realistischer Rahmen entwickeln lässt.

Queen of the Hearth von David Sirbiladze

Material als größter Kostenfaktor

Stein, Holz, Metall oder Kombinationen daraus unterscheiden sich erheblich in Beschaffung, Bearbeitungsaufwand und Werkzeugverschleiß. Ein massiver Steinblock erfordert andere Vorlaufzeiten und Arbeitsschritte als ein Werk aus Holz mit Metallelementen, wie es etwa bei Queen of the Hearth zum Tragen kommt. Auch innerhalb eines Materials gibt es Unterschiede: Härte, Struktur und Verfügbarkeit des konkreten Werkstücks wirken sich auf Aufwand und damit auf die Kosten aus. Ein grobkörniger, gut zu bearbeitender Stein verlangt weniger Zeit als ein hartes, feinstrukturiertes Gestein, bei dem jeder Arbeitsschritt langsamer und präziser ausgeführt werden muss. Bei Metall kommen zusätzlich Fragen der Formgebung hinzu: Wird ein Element gegossen, geschmiedet oder aus vorhandenem Material herausgearbeitet, entstehen jeweils andere Vorbereitungs- und Bearbeitungsschritte. Details zu den Materialeigenschaften finden sich in der Notiz Materialien & Pflege.

Format

Größe, Format und Komplexität

Ein kleinformatiges Werk wie Taurus mit rund 23 Zentimetern Höhe verlangt einen anderen Arbeitsaufwand als eine großformatige Arbeit wie Queen of the Hearth mit 185 Zentimetern. Neben der reinen Größe spielt die Komplexität der Form eine Rolle: Wie viele Details, Übergänge und Materialverbindungen enthält der Entwurf? Wie aufwendig ist die Oberflächenbearbeitung? Je mehr handwerkliche Arbeitsschritte ein Werk verlangt, desto mehr Zeit fließt in seine Entstehung – und Zeit ist bei handgefertigter Skulptur der zentrale Kostentreiber. Auch die Anzahl der verwendeten Materialien wirkt sich aus: Ein Werk, das Stein, Metall und Holz miteinander verbindet, erfordert Kenntnisse und Arbeitsschritte in mehreren Gewerken zugleich, während eine Arbeit aus einem einzigen Material in sich geschlossener bleibt. Wiederkehrende Elemente, glatte Flächen oder ein reduzierter Formenkanon können den Aufwand senken, während feine Übergänge, Texturen oder ungewöhnliche Proportionen zusätzliche Sorgfalt und damit Zeit verlangen.

Budgetrahmen im Gespräch klären

Ein belastbarer Kostenrahmen entsteht nicht aus einer Preisliste, sondern aus einem kurzen Austausch über Ihr Vorhaben. Schildern Sie Anlass, Wunschmaterial und ungefähre Größenordnung – daraus lässt sich ein erster Rahmen ableiten.

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The Border Within von David Sirbiladze

Zeit, Guss und Transport mitdenken

Neben Material und Format beeinflussen weitere Faktoren die Investition: die reine Bearbeitungszeit im Atelier, gegebenenfalls Zwischenschritte wie das Vorbereiten von Gussformen bei Metallelementen, sowie Transport und Montage am Zielort. Bei Werken wie The Border Within, die Stein und Metall kombinieren, addieren sich die Arbeitsschritte beider Materialien. Wird die Skulptur im Freien oder an einem schwer zugänglichen Ort aufgestellt, kommen Aufwände für sichere Verpackung, Anlieferung und fachgerechte Montage hinzu – Fragen, die in der Notiz Standort & Raumwirkung vertieft werden. Wer diese Punkte bereits im Briefing anspricht, vermeidet, dass Transport- oder Montagekosten erst spät im Prozess sichtbar werden und den ursprünglichen Rahmen sprengen.

Anfrage

Wie ein Budgetrahmen entsteht

Statt fixer Preise steht am Anfang jeder Auftragsarbeit ein Gespräch: Welcher Anlass, welches Material, welche ungefähre Größe, welcher Zeitrahmen? Aus diesen Angaben lässt sich ein erster Rahmen einordnen, der sich mit der Ausarbeitung des Entwurfs präzisiert. Diese Vorgehensweise ist bewusst transparent statt pauschal – sie berücksichtigt, dass jede Auftragsskulptur ein Unikat ist. Sinnvoll ist es, von Anfang an offen über die eigenen finanziellen Grenzen zu sprechen: Das Atelier kann dann einschätzen, welche Materialien, Formate oder Ausführungsvarianten realistisch innerhalb dieses Rahmens umsetzbar sind, statt einen Entwurf zu entwickeln, der später verworfen werden muss. Mehr zum gesamten Ablauf beschreibt die Notiz Auftragsskulptur: Der Weg von der Idee zum Werk. Für Rückfragen steht die Kontaktseite offen.

Ausgewählte Werke

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Häufige Fragen

Fragen zu Budget und Investition

Warum nennt diese Seite keine konkreten Preise?

Weil jede Auftragsskulptur unterschiedlich ist. Material, Format, Komplexität und Bearbeitungszeit variieren so stark, dass pauschale Preisangaben irreführend wären. Ein belastbarer Rahmen entsteht erst nach einem konkreten Briefing.

Wie erhalte ich einen realistischen Kostenrahmen für mein Projekt?

Am schnellsten über ein kurzes Briefing mit Anlass, gewünschtem Material, ungefährer Größe und Standort. Auf dieser Basis lässt sich ein Rahmen einordnen, der sich mit fortschreitender Planung präzisiert.

Beeinflusst der Standort der Skulptur das Budget?

Ja. Aufstellung im Außenbereich kann zusätzliche Anforderungen an Material, Sockel, Transport und Montage stellen, die bei einer reinen Innenraumarbeit entfallen.

Lohnt sich eine Auftragsskulptur als langfristige Investition?

Eine handwerklich sorgfältig gefertigte Skulptur aus dauerhaften Materialien ist auf lange Nutzung angelegt. Ob sie sich im individuellen Sinn als Investition eignet, hängt von persönlichen Zielen ab und lässt sich am besten im direkten Gespräch klären.